Mit Kompass-E unterstützen wir Unternehmen der Energiewirtschaft in der Umfeldanalyse, damit sie Marktchancen frühzeitig nutzen können.
Kompass-E ist Ihr digitaler Partner und beleuchtet ein breites Themenspektrum insbesondere aus der Energiewirtschaft, aber auch aus der Mobilität, der Kommunikation und der Smart City. Kompass-E besteht aus einer Vielzahl von so genannten Ereignissen. Ein Ereignis beschreibt eine einzelne Marktentwicklung und ist angereicht mit einer Kurzeinordnung hinsichtlich der Implikationen auf das strategisch relevante Geschäft der betroffenen Unternehmen und übergeordnete Auswirkungen auf Markt und Wettbewerb.
Die Umfeldanalyse Kompass-E ist ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Utility Partners beobachtet permanent das Umfeld von Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen, leitet fachliche Implikationen und Schlussfolgerungen für die Geschäftsfelder ab und gibt Ihnen immer wieder neue Impulse.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant von einer reinen Softwareanwendung zu einer allgegenwärtigen kritischen Infrastruktur – vergleichbar mit der grundlegenden Versorgung durch Wasser oder Strom. Doch der eigentliche Flaschenhals für diesen beispiellosen KI-Boom ist mittlerweile nicht mehr die Software oder die reine Verfügbarkeit von Mikrochips, sondern die physische Energie- und Netzinfrastruktur. KI-Rechenzentren avancieren zu den größten und anspruchsvollsten neuen Stromverbrauchern weltweit.
Für das ohnehin angespannte deutsche Stromnetz bedeutet dies eine enorme Belastungsprobe, eröffnet der Energiewirtschaft jedoch gleichzeitig eine historische Wachstumschance. In der digitalen Zukunft gilt die Gleichung: Energie entspricht KI-Rechenleistung und damit direkter ökonomischer Wertschöpfung. Strom wird zum elementaren Produktionsfaktor. Das klassische Geschäftsmodell des reinen Stromverkaufs pro Kilowattstunde greift hier künftig zu kurz; Versorger und Stadtwerke müssen sich frühzeitig als ganzheitliche Infrastruktur-Dienstleister positionieren.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/01/KI-Beitrag.png12001200Kompass-E Teamhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngKompass-E Team2026-04-29 09:41:472026-04-29 09:41:48KI als neue kritische Infrastruktur: Der Energie-Flaschenhals erfordert ein Umdenken bei Versorgern
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Messstellenbetreiber eingeleitet, die den Rollout intelligenter Messsysteme bislang nicht begonnen haben. Weitere sollen folgen. Damit verschärft die Behörde ihren Kurs gegenüber einer Branche, die seit Jahren hinter den politischen Erwartungen zurückbleibt. Die Messstellenbetreiber werden nun angehört und jeder Einzelfall bewertet. Es drohen Zwangszahlungen, die sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit orientieren.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/10/arthur-lambillotte-YG19gb9jW0I-unsplash-scaled.jpg19202560Kompass-E Teamhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngKompass-E Team2026-04-27 13:55:152026-04-27 16:56:25Die BNetzA leitet 77 Verfahren gegen Unternehmen ein, die noch nicht mit dem Smart-Meter-Rollout begonnen haben
Am 12. März 2026 erhielt Tesla Energy Ventures Ltd. von der britischen Energieaufsicht Ofgem (Office of Gas and Electricity Markets) eine Lizenz zur Stromversorgung. Die Lizenz berechtigt Tesla, direkt Strom an Haushalte und Unternehmen in Großbritannien zu verkaufen. Tesla tritt dadurch in Wettbewerb mit etablierten Anbietern wie Octopus Energy, British Gas und EDF und bewegt sich vom Hersteller von Elektrofahrzeugen und Batteriesystemen hin zu einem voll integrierten Energieunternehmen.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/04/Smart-Home.png10241536Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-04-16 08:28:132026-04-16 08:28:14Tesla tritt als Stromversorger in den britischen Energiemarkt ein
Ein aktuell kursierender Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zur anstehenden EEG-Novelle 2027 gibt erste konkrete Einblicke in den geplanten Umbau des deutschen Strommarktes. Das zentrale Ausbauziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf 80 % zu steigern, bleibt die Leitplanke der Transformation. Allerdings ändert sich die Ausrichtung des Fördersystems grundlegend: Bezahlbarkeit, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit rücken stark in den Fokus.
Die Bundesregierung steht hierbei unter enormem europarechtlichem Zugzwang. Ende 2026 läuft die aktuelle beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission für das EEG aus. Zudem erfordert die neue europäische Strommarktdesign-Richtlinie (EMD), dass direkte Preisstützungen für Neuanlagen auf Instrumente umgestellt werden, die bei Hochpreisphasen auch Endkunden und Staatshaushalte entlasten. In Konsequenz beendet der Entwurf das bisherige „Produce-and-Forget“-Modell. Durch die Einführung zweiseitiger Differenzverträge (Contracts for Difference, CfDs) und die Abschöpfung von Mehrerlösen werden Anlagenbetreiber künftig an den Systemkosten beteiligt, was den Markt unweigerlich in Richtung einer stärkeren Eigenverantwortung lenkt.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/04/Bilder-LinkedIn-4.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-04-09 08:16:002026-04-09 08:16:54EEG-Novelle 2027: Paradigmenwechsel im Fördersystem zwingt die Energiewirtschaft zu mehr Marktintegration
Die Bundesregierung plant, den Gesetzentwurf für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) erst nach Ostern vorzulegen. Damit verschiebt sich der ursprünglich angekündigte Zeitplan erneut. Ein erstes Eckpunktepapier gibt jedoch bereits Einblick in die geplante Neuausrichtung der Gebäude- und Heizungsregulierung.
Zentraler Bestandteil der Reform ist die grundlegende Neustrukturierung der bisherigen Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Insbesondere die §§ 71 ff. sollen aufgehoben und durch ein neues, eigenständiges Regelungssystem im GMG ersetzt werden. Diese Paragrafen hatten bislang die Anforderungen an neue Heizungsanlagen definiert, darunter die 65 %-Erneuerbare-Energien-Vorgabe, zulässige Erfüllungsoptionen sowie Übergangs- und Härtefallregelungen. Mit der geplanten Neuregelung würde damit ein wesentlicher Teil des sogenannten „Heizungsgesetzes“ nach nur rund zweieinhalb Jahren wieder zurückgenommen.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/03/Bilder-LinkedIn-2.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-03-31 12:47:512026-03-31 12:48:59Gesetzentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) verzögert sich – Regierung plant Neuausrichtung des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes
Energiekosten gehören zu den zentralen Standortfaktoren der Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsentscheidungen von Unternehmen. In einem aktuellen Report analysiert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) den Einfluss von Energiekosten und anderen Faktoren auf das Investitionsverhalten von Unternehmen.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/03/Investitionen.png10241024Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-03-24 07:41:482026-03-24 07:44:13Sinkende Energiekosten erhöhen Investitionen in die deutsche Wirtschaft
In Dänemark soll ab dem Sommer 2026 im Rahmen des Projekts Greensand Kohlendioxid tief unter dem Meeresboden gespeichert werden. Perspektivisch sollen jährlich bis zu 8 Millionen Tonnen CO₂ in einem derzeit noch aktiven Ölbohrfeld eingelagert werden.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/03/Bilder-LinkedIn-1.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-03-20 08:13:322026-03-20 08:13:33Projekt Greensand: Dänemarks Nordsee-Ölfeld wird ab 2026 zum CO₂-Speicher
Im Januar 2026 wurde der inoffizielle Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau sowie zur Verbesserung des Netzanschlussverfahrens“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geleakt. Hintergrund des Referentenentwurfs sind Überlastungen der Netzbetreiber aufgrund stark steigender Anschlussbegehren, vor allem im Bereich großer Batteriespeicher, die die vorhandenen Netzkapazitäten deutlich übersteigen. Das bisherige „Windhundprinzip“ stößt dabei zunehmend an seine Grenzen.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/03/Bilder-LinkedIn.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-03-12 09:34:572026-03-12 09:34:58Netzausbaupaket des BMWE: Der Gesetzentwurf soll zur besseren Synchronisation von Netzausbau und Erneuerbaren Energien führen
Ein digitaler Zwilling stellt ein vollständiges und detailliertes Echtzeitabbild des betreffenden Netzbereiches dar. Er soll in einer zunehmend komplexen energiewirtschaftlichen Umgebung Abhilfe schaffen und Ziele erreichen, wie Prozesse nachhaltig unterstützen, höhere Versorgungssicherheit gewährleisten und Wartungs- und Ressourcenaufwand reduzieren.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-3.-Maerz-2026-17_32_35.png10241536Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-03-03 17:33:462026-03-03 17:33:47Der Netzbetreiber enercity Netz hat die Pilotphase eines digitalen Zwillings für das Niederspannungsnetz gestartet
Mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kohleverstromung (spätestens 2038) und dem bereits vollzogenen Kernkraftausstieg (2023) steht Deutschland vor der zentralen Herausforderung, die Versorgungssicherheit im Stromsystem langfristig zu gewährleisten. Erneuerbare Energien bilden zwar zunehmend das Rückgrat der Stromerzeugung, doch in Zeiten geringer Wind- und Solareinspeisung („Dunkelflauten“) werden steuerbare Kapazitäten benötigt, die zuverlässig Strom liefern können.
Bereits die Ampel-Koalition hatte sich im Februar 2024 auf Kernelemente einer Kraftwerksstrategie geeinigt, die den Bau von 10 GW wasserstofffähigen Gaskraftwerken vorsah. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klima- und Transformationsfonds (KTF) im November 2023 und dem anschließenden Scheitern der Ampel-Regierung Ende 2024 ging das Vorhaben zunächst nicht über das Entwurfsstadium hinaus.
Die große Koalition griff das Thema im Koalitionsvertrag auf und setzte den Rahmen ambitionierter an: „bis zu 20 GW an Gaskraftwerksleistung bis 2030“. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erklärte die Kraftwerksstrategie nach ihrem Amtsantritt im Mai 2025 zur Priorität. Es folgten monatelange Verhandlungen mit der EU-Kommission, da die vorgesehenen staatlichen Beihilfen der Genehmigung durch Brüssel bedürfen.
Nun wurde sich auf die folgenden Punkte der Kraftwerksstrategie geeinigt:
12 GW neue steuerbare Kapazität werden noch 2026 ausgeschrieben
Davon 10 GW mit Langfristkriterium (mindestens 10 Stunden ununterbrochene Stromerzeugung) – de facto auf Gaskraftwerke zugeschnitten
2 GW technologieoffen – auch für Speicher und andere Technologien
Alle neuen Kraftwerke müssen wasserstofffähig (H₂-ready) gebaut werden
Vollständige Dekarbonisierung bis spätestens 2045
Inbetriebnahme bis 2031
Weitere Ausschreibungen in 2027 und 2029/2030 für Neu- und Bestandsanlagen
Einführung eines technologieoffenen Kapazitätsmarktes ab 2032
Die Einigung ist eine „Zwischenverständigung“ – das formale beihilferechtliche Genehmigungsverfahren der EU-Kommission läuft noch und kann erst abgeschlossen werden, wenn der deutsche Gesetzgebungsprozess beendet ist.
Nach einem Rückgang der Absatzzahlen greift seit dem 1. Januar 2026 eine neue staatliche Unterstützung für Elektromobilität. Die Bundesregierung verfolgt mit dem sozial gestaffelten Programm primär das Ziel, die Mobilitätswende im privaten Sektor zu beschleunigen und durch einen starken Heimatmarkt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu stützen. Für die Energiewirtschaft bedeutet dieser politische Vorstoß zur Sicherung der CO₂-Ziele zugleich eine perspektivische Verbesserung der Auslastungswerte im Lade-Netz.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/02/E-Auto.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-02-19 07:55:562026-02-19 07:55:57Neuausrichtung der E-Mobilitätsförderung – Industriepolitischer Impuls soll Automobilstandort und Klimaziele sichern
Mit dem Deutschlandfonds will die Bundesregierung mehr privates Kapital für Zukunftsinvestitionen mobilisieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Energieinfrastruktur. Dafür stellt der Bund öffentliche Mittel und Garantien in Höhe von rund 30 Milliarden Euro bereit. Insgesamt sollen so Investitionen von etwa 130 Milliarden Euro ermöglicht werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau koordiniert den Fonds und dient als zentrale Anlaufstelle für Investoren.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/02/Deutschland-Fonds.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-02-10 11:27:142026-02-10 11:28:53Deutschlandfonds soll Milliarden mobilisieren und zeigt, wie belastbar die Energiewende wirklich ist
Laut einer Erhebung des EWI (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln) wird die Entwicklung des Wasserstoffmarktes in Deutschland von Marktteilnehmern im Vergleich zum vergangenen Jahr verhaltener eingeschätzt. Das EWI hat im Auftrag des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) im Jahr 2023 den H2-Marktindex mit dem Ziel entwickelt, die Wahrnehmung von Stakeholdern zur aktuellen Entwicklung des Wasserstoffmarktes zu messen. Im Jahr 2025 wurde die Befragung von Stakeholdern und Marktakteuren der Wasserstoffwirtschaft, also z. B. Netzbetreibern, Equipment-Herstellern und Wasserstoffverbrauchern, bereits zum dritten Mal durchgeführt, dieses Jahr im Auftrag des DVGW sowie sieben weiteren Branchenverbänden. Während knapp 70 Prozent der Marktakteure einen großflächigen Einsatz von klimaneutral erzeugtem Wasserstoff im Energiesektor als langfristig realistisch ansehen, ist der H2-Marktindex im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Er liegt im Jahr 2025 bei 41 von 100 Punkten, ein Rückgang um 3 Punkte gegenüber 2024 (44 Punkte). Die Indexergebnisse werden dabei auf einer Skala von 0 (negativ) bis 100 (positiv) abgebildet, wobei die vier Themenfelder Innovationsumfeld, Infrastrukturausbau, politisch regulatorischer Rahmen und Marktentwicklung betrachtet werden. Marktakteure bewerten den Markthochlauf von Wasserstoff somit derzeit neutral mit negativer Tendenz. Allerdings variieren die Einschätzungen unter den Stakeholdern: Fernleitungsnetzbetreiber, Verbände, Vereine und Forschungseinrichtungen bewerten den Markthochlauf tendenziell positiver als Energiehändler und die Industrie.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/02/Kompass-E_H2.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-02-04 07:20:072026-02-10 11:29:28H2-Marktindex 2025: Wasserstoffmarkt wird verhaltener eingeschätzt als im Vorjahr
Es ist nichts Neues, dass sich Künstliche Intelligenz innerhalb kürzester Zeit von einem abstrakten Zukunftsthema zu einem wesentlichen strategischen Treiber entwickelt hat. In der McKinsey-Studie The State of AI wird diese Tatsache mit Zahlen belegt. Die Studie basiert auf einer weltweiten Befragung von mehreren tausend Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen und wurde über das Jahr 2024 hinweg erhoben. Auch wenn bei der rasanten Entwicklungsgeschwindigkeit von Künstlicher Intelligenz der Untersuchungszeitraum bereits wieder als veraltet angesehen werden kann, gilt sie als eine der umfassendsten Erhebungen zum realen Einsatz von KI und generativer KI in Unternehmen. Ihr zentrales Ergebnis besagt, dass KI zwar in der Breite angekommen sei, ihr wirtschaftlicher Durchbruch jedoch aktuell noch auf verhältnismäßig wenige Unternehmen beschränkt bleibt.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/01/KI-Beitrag.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-01-27 07:46:562026-01-27 07:49:09McKinsey-Studie belegt weltweit steigenden Einsatz von KI in Unternehmen und benennt gleichzeitig Skalierung als wesentliche Herausforderung
Die Energiewende stellt Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen zunehmend vor wirtschaftliche Herausforderungen, die weit über operative oder regulatorische Fragen hinausgehen. Investitionen in Netze, Wärmeinfrastruktur und neue Systemanforderungen sind langfristig angelegt und kapitalintensiv. Gleichzeitig verschärfen sich die Rahmenbedingungen für die Finanzierung: steigende Zinsen, höhere Anforderungen an Eigenkapitalquoten sowie begrenzte Spielräume auf kommunaler Ebene.
Eine von der KfW beauftragte und von PwC durchgeführte Studie quantifiziert erstmals systematisch den Investitions- und Finanzierungsbedarf der regionalen Energiewende bis 2045. Betrachtet werden dabei insbesondere Strom- und Gasverteilnetze sowie die netzgebundene Wärmeversorgung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die zentrale Herausforderung weniger in der technischen Umsetzbarkeit, sondern zunehmend in der langfristigen Finanzierbarkeit der notwendigen Maßnahmen befindet.
https://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2026/01/Finnazierungsluecke.png12001200Florian Zemlinhttps://www.utility-partners.de/wp-content/uploads/2025/09/UP-Logo-Black_Orange-300x125.pngFlorian Zemlin2026-01-20 07:44:012026-01-20 07:44:02Finanzierungslücke der Energiewende: Stadtwerke stehen vor einem strukturellen Kapitalproblem
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