Investitionen in Gebäudesanierung müssten heute getätigt werden und sind auf lange Sicht rentabel

Die Deutsche Energie Agentur (dena) veröffentlichte im Juli 2024 eine Studie, in der sie den aktuellen Investitionsbedarf für das Ziel der Deutschen Treibhausgasneutralität bis 2045 von öffentlichen Nichtwohngebäuden analysierte

Kern der Studie ist die Differenzierung zwischen einem Business as Usual-Szenario (im Folgenden BaU) und einem Ziel-Szenario; während im BaU-Szenario auch nach 2045 noch zwei Drittel der Beheizungsstruktur von fossilen Energieträgern abhängig sind, wird im Ziel-Szenario eine fast vollständige Unabhängigkeit erreicht

Der Fokus der Studie liegt auf dem Einfluss des Betrachtungszeitraums für Investitionsentscheidungen; bei einer Betrachtung über 2045 hinaus wird deutlich, dass jetzige Kosteneinsparungen bei Investitionen langfristig zu niedrigeren Einsparpotentialen führen; je stärker die CO2-Preise zukünftig steigen, desto höher sind die erwartbaren Einsparungen durch die Sanierungen

Damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht, innerhalb der nächsten Jahrzehnte einen preisresilienten öffentlichen Gebäudestand vorweisen kann und einer Entwertung des aktuellen Immobilienbestandes entgegenarbeiten kann werden radikale Änderungen der bisherigen Sanierungsstrategie notwendig

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