Monopolkommission hält wettbewerbsorientierte Sicherung der Energieversorgung für erforderlich

Die Monopolkommission stellte am 9. Oktober ihr neuntes Sektorgutachten vor; darin sprach sie sich u.a. für eine wettbewerbsorientierte Sicherung der Energieversorgung aus; so soll im Gassektor die Importstruktur weiter flexibilisiert werden und im Stromsektor ein wettbewerbsgesteuerter Kapazitätsmarkt zukünftig für Versorgungssicherheit sorgen

Eine höhere Wechselbereitschaft der Strom und Gas- Kunden wäre aus Sicht der Monopolkommission anzureizen, da eine vermehrte Wechselbereitschaft mehr Druck auf die Marktakteure ausübe, zudem wird das Modell der Grundversorgung infrage gestellt

Auch das aktuelle Strommarktdesign wurde untersucht; hierbei wurde besonders die sog. „strategische Reserve“ einem „wettbewerbsgesteuerten Kapazitätsmarkt“ gegenübergestellt

Der Wunsch der Monopolkommission nach einer höheren Wechselbereitschaft der Kunden kann durch eine im Kompass-E vorgestellte Studie von Creative Analytic 3000  (Kompass-E September 2023) ergänzt werden

Auch die Thüga befürwortet das von der Monopolkommission vorgeschlagene Modell und geht mit der Forderung regionaler Kapazitätsmärkte sogar noch einen Schritt weiter; damit könnten vor Ort Anreize für die Errichtung beziehungsweise Nutzung von regionaler Flexibilität und steuerbarer Kraftwerksleistung gesetzt werden

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