Vorgaben für sinkende Investitionen in Gasnetze sind laut Agora Energiewende notwendig

Agora Energiewende veröffentlichte im April 2023 eine Studie, die einen neuen Ordnungsrahmen für Erdgasverteilnetze vorschlägt

Die aktuelle Vorgehensweise der Politik und Industrie entspricht laut der Studie nicht den Ansprüchen der Klimawende; der weiterhin hohe Gasverbrauch sowie die zum Teil nicht definierte Nutzung bestehender Gasnetze in der Zukunft werden als Gründe angebracht

Agora Energiewende stellt vier Ergebnisse und Handlungsempfehlungen dar, die den Ordnungsrahmen für eine effiziente Stilllegung von Erdgas(teil)netzen legen: (1) eine Anpassung des Ordnungsrahmens, (2) eine Verknüpfung von Wärmeplanung und den Klimazielen, (3) eine geordnete Stilllegung der Gasnetze sowie (4) sinkende Investitionen in Erdgasnetze

Erdgasnetze werden zukünftig keine relevante Rolle mehr in der Energieversorgung spielen; dabei werden auch Stilllegungen erwartet, da der Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur lediglich einen Teil des aktuellen Gasnetzes beanspruchen wird

Der aktuelle Ordnungsrahmen ist nicht zielführend für die Umsetzung der Energiewende; Anreize zum Abbau des Gasnetzbetriebs bzw. zur Substitution sind aktuell nicht vorhanden; darüber hinaus sind nationale Vorgaben und Ziele zu vereinen sowie die wirtschaftlichen Risiken zu minimieren

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