Energiesystemplanung und Energiekonzepte

Das Energiesystem der Zukunft soll klimaneutral, kostengünstig, flexibel und versorgungssicher werden! Dafür planen und integrieren wir Erzeugungs- und Speicherlösungen im Versorgungsgebiet von Stadtwerken und Energieversorgern, um die bestmöglichen Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu finden.

Die Verabschiedung des Wärmeplanungsgesetzes gibt der Wärmewende neuen Auftrieb. Kommunale Wärmepläne sind für Städte und Gemeinden eine Chance zur Lenkung und Gestaltung ihrer zukünftigen Wärmeversorgung. Gemeinsam mit unseren Kunden erstellen wir Kommunale Wärmepläne und entwickeln Versorgungslösungen für das Energiesystem der Zukunft. Hierbei ist es unser erklärtes Ziel ist es, diese Planung kooperativ und im Einklang mit regionalen Akteuren durchzuführen, um einen umsetzbaren und realistischen Wärmeplan zu erarbeiten.

Wir planen Energiesysteme – nachhaltig effizient förderfähig

Energieplanungen

UTILITY PARTNERS unterstützt Kommunen, Stadtwerke und regionale Akteure bei der strategischen Entwicklung moderner Energiesysteme – fundiert, praxistauglich und zukunftsorientiert. Unser Anspruch geht dabei über das Erstellen theoretischer Konzepte hinaus: Wir entwickeln Lösungen, die realistisch umsetzbar sind und langfristig Wirkung entfalten.

Ein zentraler Bestandteil unserer Leistungen ist die Erstellung von Kommunalen Wärmeplänen sowie Machbarkeitsstudien gemäß BEW Modul 1, ergänzt durch individuell zugeschnittene Analysen und Planungen. Dabei legen wir besonderen Wert auf die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnerinnen und Partnern – denn erfolgreiche Energieplanung funktioniert nur im Dialog.

Darüber hinaus übernehmen wir auf Wunsch auch die Kommunikation rund um das Projekt und sorgen so für Transparenz und Akzeptanz in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern.

Persönliche und umsetzungsorientierte Ansprechpartner – Vier Gründe, sich für uns zu entscheiden

1. Interdisziplinäres Team

Energiesystemplanung ist angewandte Teamarbeit. Sie wird mit den Bürger:innen, mit den städtischen Fachbereichen, mit den Stadtwerken, den zuständigen Behörden und weiteren regionalen Akteuren durchgeführt. Von unserer Seite steht Ihnen ein erfahrenes Team zur Verfügung, das langjährige Praxis­erfahrung aus kommunalen Versorgungsunternehmen mit wissenschaftlicher Expertise in der Energiewirtschaft vereint.

Durch unsere umfassende Kompetenz im Projekt- und Prozessmanagement gewährleisten wir eine strukturierte und zielgerichtete Umsetzung – von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung.  Als Beratung für Energieversorger, Stadtwerke und Städte sind wir bestrebt, innovative und oft auch regulatorisch getriebene Themen schnell und projektbasiert zu entwickeln.

2. Starke Kooperationen

Wir realisieren Energiesystemplanungen sowohl eigenständig als auch in Kooperation mit ausgewählten, zuverlässigen Partnern – abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Projekts. Unser Ziel ist es, unseren Kunden stets die bestmögliche Projektqualität und Zusammenarbeit zu bieten. Ob im kompakten Team oder im Netzwerk starker Partner: Wir bringen die passende Expertise für jede Herausforderung mit.

3. Langjährige Erfahrung

Unser Team verfügt über tiefgreifende Erfahrung in der Energiesystemplanung – sowohl aus operativer Tätigkeit bei kommunalen Versorgern als auch aus wissenschaftlicher und technischer Perspektive. Wir kombinieren fundiertes Wissen in der Energieinfrastrukturplanung, Kenntnisse über regulatorische Rahmenbedingungen sowie umfassende Fähigkeiten in IT-gestützter Analyse, insbesondere im Bereich Geoinformationssysteme (GIS), Datenmodellierung und Energiesystemsimulation. Ergänzt wird dieses Profil durch akademische Expertise aus energiewirtschaftlichen Masterprogrammen. Diese interdisziplinäre Aufstellung ermöglicht uns, komplexe Systemzusammenhänge ganzheitlich zu erfassen und belastbare, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

4. Realistische Projektplanung und Umsetzungen

Unsere Planungen sind darauf ausgerichtet, nicht nur auf dem Papier zu überzeugen, sondern auch in der Praxis zu funktionieren. Deshalb setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit denjenigen, die später für die Umsetzung verantwortlich sind – wie etwa Stadtwerke und deren Produktentwicklung, lokale Unternehmen, mittelständische Betriebe oder Energiegemeinschaften. So stellen wir sicher, dass aus Konzepten greifbare Projekte entstehen, die nachhaltig wirken und nicht in der Schublade verschwinden.

Zukunftssichere Energiesysteme simulieren und verbessern

Gemeinsam entwickeln wir individuelle Lösungen, simulieren deren Einsatz im späteren Betrieb, analysieren die Wirtschaftlichkeit unter Einbezug möglicher Förderungen und stellen verschiedene, tragfähige Umsetzungspfade gegenüber:

Ist-Analyse

Am Anfang jeder fundierten Planung steht ein präziser Blick auf den Status quo. In der Ist-Analyse erfassen wir systematisch alle relevanten Gegebenheiten im Untersuchungsgebiet: Gebäude, bestehende Wärme- und Stromnetze, lokale Unternehmen sowie infrastrukturelle, topografische und geografische Besonderheiten – von denkmalgeschützten Quartieren bis hin zu industriellen Einzelversorgungen.

Dabei gehen wir bewusst über allgemeine Bestandsdaten hinaus; auch Betreiber kleiner Wärmenetze, Liegenschaften der Bundeswehr, Unternehmen mit Eigenerzeugung oder Akteure mit Sonderbedarfen werden aktiv einbezogen. Ziel ist es, ein vollständiges Bild zu erhalten, das die lokalen Rahmenbedingungen realitätsnah abbildet – auch dort, wo Standarddaten an ihre Grenzen stoßen.

Denn eine gute Planung beginnt nicht mit Annahmen, sondern mit sorgfältigem Hinsehen. Je genauer das Bild am Anfang, desto tragfähiger sind die Entscheidungen am Ende.

Modellierung des Energiesystems

Auf dem soliden Fundament der „Ist“-Analyse bauen wir im nächsten Schritt die Modellierung und Simulation des Energiesystems auf. Dabei nutzen wir QGIS und andere Geografische Informationssysteme (GIS) sowie Excel-basierte Werkzeuge – beides bewusst gewählte, allgemein zugängliche Programme. Uns ist wichtig, dass die Planung nicht in spezialisierten Softwarelandschaften verschwindet, sondern offen, nachvollziehbar und anschlussfähig bleibt.

Unsere eigens entwickelte Methode ermöglicht es, auch komplexe Energiesysteme realitätsnah und transparent abzubilden. Durch die Verwendung vertrauter Werkzeuge wie Excel gestalten wir die spätere Fortschreibung besonders nutzerfreundlich: Die Programme sind in der Regel bereits vorhanden, benötigen keine zusätzlichen Lizenzen und bieten eine vergleichsweise intuitive Bedienung. So können auch kommunale Verwaltungen, Stadtwerke oder andere Akteure aktiv mitarbeiten, Anpassungen vornehmen oder Ergebnisse eigenständig weiterentwickeln – ganz ohne Einstiegshürden.

Denn eine Planung ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie nicht in der Schublade endet, sondern gelebt, weitergedacht und angepasst werden kann.

Aufstellen von Erzeugungs-Varianten

Nach Analyse und Modellierung folgt das Herzstück des Planungsprozesses: die Entwicklung und Darstellung verschiedener Varianten zur zukünftigen Energie- und Wärmeerzeugung im zu beplanenden Gebiet. Dabei geht es nicht nur um theoretisch denkbare Möglichkeiten, sondern vor allem um realistisch umsetzbare Szenarien – mit Blick auf lokale Gegebenheiten, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit.

In enger Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren vor Ort – von Stadtwerken über Unternehmen bis hin zu Betreibern bestehender Infrastrukturen – entwickeln wir praxisnahe Maßnahmenpakete. Jede Variante ist das Ergebnis eines sorgfältigen Abwägens. Welche Technologien passen zum Standort? Wo gibt es Synergien? Welche Förderkulissen lassen sich sinnvoll nutzen?

So entstehen keine Blaupausen von der Stange, sondern maßgeschneiderte Optionen, die sowohl strategisch durchdacht als auch operativ anschlussfähig sind – als fundierte Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.

Kommunale Wärmeplanung

Wärmeplan-Erstellung nach WPG

Städte und Gemeinden stehen im Zentrum der Wärmewende. Mit der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) schaffen sie die Grundlage für eine zukunftsfähige, klimaneutrale Wärmeversorgung – für private Haushalte ebenso wie für Gewerbe, Industrie und öffentliche Einrichtungen. Ziel ist es, Planungs- und Investitionssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig passgenaue Lösungen für lokale Gegebenheiten zu entwickeln.

Die KWP ist dabei weit mehr als ein gesetzlicher Auftrag – sie ist ein strategisches Instrument, das es Kommunen ermöglicht, ihre Wärmeversorgung langfristig effizient, wirtschaftlich und nachhaltig zu gestalten. In diesem Prozess unterstützen wir als verlässlicher Partner: mit Erfahrung, Fachkenntnis und einem klaren Blick für das Machbare vor Ort.

Unsere Arbeit fußt auf über 20 Jahren Erfahrung in der Energiewirtschaft und wird ergänzt durch fundiertes Know-How im strategischen und operativen HR-Management für Unternehmen der Branche. Diese Kombination ermöglicht uns eine besonders praxisnahe, umsetzungsorientierte Begleitung – immer mit dem Ziel, gemeinsam tragfähige Strukturen für die Wärmewende zu schaffen.

Strategische Versorgungsplanung

In Vorbereitung einer Kommunalen Wärmeplanung stehen viele Fragen im Raum:

  • Wie wird der Prozess organisiert? Wer muss wann einbezogen werden?
  • Welche Förderrichtlinien gelten?
  • Welche Anforderungen sind damit verbunden?

Wir unterstützen Städte, Gemeinden, Stadtwerke und Energieversorger dabei, Klarheit in diese Fragen zu bringen und ein strukturiertes, leistungsfähiges KWP-Projekt aufzusetzen. Dazu gehört sowohl die organisatorische und zeitliche Planung als auch die Abstimmung mit politischen Gremien, relevanten Fachabteilungen und potenziellen Umsetzungspartnern.

Unser Ziel: Kommunen und Versorger so aufzustellen, dass sie die Wärmeplanung nicht nur gesetzeskonform, sondern auch strategisch sinnvoll und lokal verankert gestalten können – als tragfähige Grundlage für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung.

Die Kommunale Wärmeplanung erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten, um eine zukunftsfähige und klimaneutrale Wärmeversorgung zu gewährleisten.

Zu Beginn wird eine Eignungsprüfung durchgeführt, um geeignete Gebiete für Wärme- oder Wasserstoffnetze zu identifizieren. Darauf folgt eine Bestandsanalyse, bei der umfassende Datenquellen – etwa Verbrauchsdaten oder städtebauliche Planungsgrundlagen – ausgewertet werden, um den aktuellen Wärmebedarf präzise zu erfassen.

Auf dieser Grundlage wird eine Potenzialanalyse durchgeführt, die die Nutzung erneuerbarer Energien bewertet. Dies mündet in die Entwicklung eines Zielszenarios, das unter Berücksichtigung innovativer Technologien wie Großwärmepumpen oder industrieller Abwärme eine nachhaltige Wärmeversorgung skizziert.

Die Umsetzung erfordert die Definition konkreter Strategien und Maßnahmen, insbesondere für den Ausbau von Nah- und Fernwärmenetzen. Eine transparente Bürgerbeteiligung ist essenziell, um Akzeptanz und Mitgestaltung zu ermöglichen. Die Bereitstellung einer interaktiven Webkarte kann die Nachvollziehbarkeit der Planung zusätzlich fördern.

  • Eignungsprüfung

  • Bestandsanalyse

  • Potenzialanalyse

  • Zielszenario

  • Strategie und Maßnahmen

  • Bürgerinformation und Kommunikation

Eignungsprüfung

Im Rahmen der Eignungsprüfung wird systematisch bewertet, ob die Voraussetzungen für ein Wärme- oder Wasserstoffnetz im Untersuchungsgebiet grundsätzlich gegeben sind. Dabei werden Aspekte wie Siedlungsstruktur, Wärmedichte, bestehende Infrastrukturen sowie topografische Gegebenheiten berücksichtigt. Die Ergebnisse dieser Vorprüfung liefern eine belastbare Grundlage für die weiteren Planungsphasen und helfen, wirtschaftlich tragfähige Optionen frühzeitig zu erkennen oder auch gegebenenfalls auszuschließen.

Bestandsanalyse

Die Bestandsanalyse erfasst detailliert den aktuellen Zustand der Wärmeversorgung in der Kommune. Dafür werden aus verschiedenen Quellen umfangreiche Daten gesammelt: Informationen über Gebäude, bestehende Wärmeerzeuger, Netze, Verbrauchsdaten, bereits vorhandene energetische Maßnahmen sowie Plan- und GIS-Daten des Bau- und Stadtplanungsamts. Ziel ist es, ein vollständiges und belastbares Bild der gegenwärtigen Situation zu gewinnen, das als Ausgangspunkt für die Potenzialbewertung und Szenarienentwicklung dient.

Potenzialanalyse

In der Potenzialanalyse werden mögliche zukünftige Wärmequellen und Versorgungsstrukturen systematisch untersucht. Berücksichtigt werden dabei unter anderem erneuerbare Energieträger wie Solarthermie, Geothermie oder Abwärme sowie die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung, aber auch Grubenwasser und -Gas werden berücksichtigt. Auch Einspar- und Effizienzpotenziale auf Verbraucherseite fließen in die Analyse ein. Die Ergebnisse zeigen, welche realistischen Optionen zur Dekarbonisierung zur Verfügung stehen.

Zielszenario

WärmeplanerInnen arbeiten an konkreten Zielvorgaben für die Bereitstellung klimaneutraler Wärme. Dabei werden sowohl die technischen Potenziale als auch die lokalen Bedürfnisse erfasst – etwa durch Gespräche mit relevanten Akteuren oder die Auswertung von Bestandsdaten. So lassen sich frühzeitig geeignete Bereiche für den Ausbau von Wärmenetzen identifizieren und Optionen für eine zukunftsfähige Versorgung entwickeln.

Diese vorausschauende Planung schafft die Grundlage dafür, moderne Technologien wie Großwärmepumpen, industrielle Abwärme oder solarthermische Anlagen sinnvoll zu integrieren. Ziel ist es, regionale Lösungen zu schaffen, die langfristig tragfähig, wirtschaftlich und klimafreundlich sind – immer abgestimmt auf die jeweilige Ausgangslage vor Ort.

Strategien und Maßnahmen

Es ist möglich, erste Schritte zu Zielszenarios durch konkrete Maßnahmen zu unternehmen. Auf diese Weise ist es möglich, die passenden Vorgänge frühzeitig zu initiieren, um die Wärmeversorgung neu zu gestalten.

Um eine Wärmewende zu erreichen, die so umweltfreundlich, kostengünstig und effizient wie möglich gestaltet ist, müssen wir allerdings über die spezifischen Anforderungen einzelner Gebäude hinausdenken. Nah- und Fernwärmenetzen treten hier in Erscheinung. Sie verknüpfen erneuerbare Energiequellen mit vielen Abnehmern in Form einer zentralen, leitungsgebundenen Wärmeversorgung. Wärmeliniendichtekarten geben Aufschluss über mögliche Wärmenetze, die in der nahen Zukunft aufgebaut werden können.

Bürgerinformation und Kommunikation

Der Austausch mit den relevanten Akteuren ist mitentscheidend darüber, ob das Projekt gelingen kann. Die Beteiligung von Verwaltungsstellen, Unternehmen aber auch Bürgerinnen und Bürgern an der Planung von umstrittenen Vorhaben muss in Abhängigkeit der örtlichen Gegebenheiten erfolgen.

Beteiligung besteht nicht nur aus vielen Einzelmaßnahmen. Sie muss vielmehr in einem Gesamtprozess gedacht werden, dessen einzelne Schritte aufeinander aufbauen. Für die Veröffentlichung von KWP-Ergebnissen und somit für die Bürgerinformation ist die Erzeugung einer Webkarte empfehlenswert.

Wärmeplanungen und Energiesystemoptimierungen

Gestalten Sie die Energiewende aktiv mit.

In einer Welt im Wandel ist es Ihre Fähigkeit, sich anzupassen und vorauszudenken, die den Unterschied macht. Mit unseren Beratungsdienstleistungen erhalten Sie nicht nur Orientierung, sondern auch konkrete Werkzeuge, um Veränderungen aktiv zu gestalten – und sie gezielt in unternehmerischen Vorteil zu verwandeln.

Ihre Ansprechpartner

Hendrik Nabitz

Manager

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Christoph Sommerfeldt

Consultant

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